Di. Sep 28th, 2021

Sehr geehrte Spotkameradinnen und Sportkameraden,

Im Meisterschaftsspiel bei ASA Atsch am 05.09.2021 kam es zu einem Spielabbruch aufgrund von Gewalthandlungen einhergehend mit einer sehr aggressiven Grundhaltung auf Seiten von ASA Atsch.

Da wir einer möglichen Sportgerichtsverhandlung nicht vorgreifen wollen, nehmen wir zunächst einmal nur wie folgt Stellung:

Wir möchten zunächst festhalten, dass sich beide Vereine auf unseren Trainer Sascha Bohne als Schiedsrichter verständigt haben, da der zunächst angesetzte Schiedsrichter kurzfristig abgesetzt wurde.

Aus unserer Bewertung heraus kann von einer seitens ASA Atsch unterstellten einseitigen, parteilichen Spielführung nicht die Rede sein wie gleich mehrere Situationen, die pro Atsch entschieden wurden belegen.

Zum einen wurde in einer strittigen Situation nicht auf Tor erkannt, obwohl der Ball die Torlinie wahrscheinlich überschritten hatte. Zum anderen wurde eine vermeintliche Abseitsstellung vor dem 2:1 nicht geahndet so dass es statt 2:1 für Baesweiler eben 2:1 für Atsch stand. Also gleich zwei Situationen, die unser Schiedsrichter nicht klar bewerten konnte und somit das Spiel hat laufen lassen.

Weiterhin hat er dem Torwart von Atsch einen gut gemeinten Rat gegeben indem er ihm nach dem Abfangen eines Balls, bei dem der Torwart mit gestrecktem Bein Richtung einem unserer Spieler gegangen ist darauf hingewiesen hat, dass wenn er ihn trifft, es Foulspiel ist.

Fairer kann man eigentlich nicht sein, er hätte es ja auch unkommentiert lassen und bei der nächsten Gelegenheit auf den Elfmeterpunkt zeigen können.

Zu den Gewalthandlungen, die in Folge eines Elfmeterpfiffes stattgefunden haben, möchten wir uns folgendermaßen äußern:

Wir haben noch vor Ort die Polizei eingeschaltet um die Gewalthandlungen direkt anzuzeigen, nachdem einem unserer Spieler sogar damit gedroht wurde, er solle doch zum Stolberger Bahnhof kommen, dort würde er abgestochen.

Wir distanzieren uns von jeglicher Gewalt auf dem Sportplatz egal wo auf der Welt und aus welchem Grund.

Es kann niemals eine Rechtfertigung für Schläge, Würgen und Bedrohungen jeglicher Art geben.

Es darf nicht sein, dass man Angst haben muss ein Fußballspiel zu bestreiten, nur, weil einige Leute diese Plattform zur Auslebung von aggressiven Verhalten nutzen und das im vermeintlichen Schutze der Anonymität.

Unsere vergangenen Auftritte waren stets von gegenseitigem Respekt geprägt und in keinem Spiel kam es auch nur annähernd zu solchen Situationen.

Wir haben nichts gegen eine intensiv geführte Partie, in der es auch mal emotional wird. Jedoch sollte sich alles innerhalb gewisser Grenzen abspielen, diese wurden im Spiel bei ASA Atsch jedoch deutlich überschritten.